Von Marco Stocker
Ganz zu Beginn der diesjährigen Nachwuchs-Schweizer Meisterschaften in Magglingen vom vergangenen Wochenende lief Andrin Margelisch in der Kategorie der U16 im Vorlauf über 1’000m ein souveränes Rennen und qualifizierte sich mit einem Seriensieg locker für den Final vom Folgetag. Nachdem er beim Schweizer Final im Mille Gruyère vom vergangenen Herbst die Medaillen noch um eine 1/100 Sekunde verpasste hatte, standen die Zeichen für den Muttenzer Nachwuchsathleten nun auf Wiedergutmachung.
Im Finale setzte sich der Topfavorit aus Sion gleich nach dem Startschuss um ein paar Meter vom Feld ab. Andrin Margelisch lief derweil die ersten zwei von fünf Bahnrunden an zweiter Stelle der Verfolgergruppe. Zu Beginn der dritten Runde kämpfte sich ein Konkurrent aus dem Kanton Freiburg an die Spitze der Gruppe und drohte ebenfalls davon zu ziehen. Geistesgegenwärtig reagierte Margelisch, hängte sich an seine Fersen und machte immer mehr Boden gut auf den führenden Walliser. In der letzten Runde kam es zum Zusammenschluss und es war klar, dass die drei Läufer die Medaillen unter sich ausmachen würden. In einem horrenden Tempo jagten die drei auf die Zielkurve zu. Der lange Zeit Führende konnte nicht mehr mithalten und Margelisch sprintete gegen den Freiburger um Gold. Im Ziel trennten die beiden 18/100 und Andrin Margelisch durfte sich dank Silber über seine erste Medaille bei Schweizer Meisterschaften freuen. Dabei verbesserte er seinen Muttenzer U16-Vereinsrekord auf 2:38.87. Hervorragende Voraussetzungen für den diesjährigen Schweizer Mille Gruyère Final, der am 12. September auf dem Muttenzer Margelacker stattfinden wird.
Ihren ersten Einsatz an Schweizer Hallen-Meisterschaften hatte Elin Meyer über die 60m Hürden bei den U16. Trotz eines Stolperers am zweiten Hindernis lief sie die zweitschnellste Zeit ihrer Karriere und sprintete in 9.81 über die Ziellinie. Auch Emilio Rudin und Shila Bader ebenfalls bei den U16 über 60m vermochten an ihren ersten Schweizer Meisterschaften überhaupt ihre diesjährigen Leistungen zu bestätigen, blieben aber in den Vorläufen hängen.
Janne Perkuhn fand über die 60m Hürden bei den U18 den Tritt leider nicht wirklich und musste die Meisterschaften unter der Rubrik «Erfahrung sammeln» abbuchen. Auch für Matti Perkuhn und Lars Stocker bleiben diese Meisterschaften nicht in guter Erinnerung. Die beiden Sprint-Finalkandidaten mussten nach ihren Vorläufen über 60m leider für die weiteren Einsätze verletzungsbedingt forfait geben. Wir wünschen beiden gute und rasche Besserung.

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