Besser geht's nicht!

Von Marco Stocker

 

Besser als am diesjährigen Quer durch Basel geht's für den TV Muttenz athletics kaum mehr. Je ein Sieg in den Kategorien der Männer und Frauen, ein zweiter Platz bei den Ad hoc-Mannschaften sowie Bronzemedaillen bei den weiblichen U18, U16 und U14 und dazu noch viele weitere ausgezeichnete Klassierungen waren die Ausbeute für die Athletinnen und Athleten aus Muttenz.

 


Nach dem Sieg bei der grössten Quer-Veranstaltung des Landes in Zug gelang der LG athletics.BL (Vereinigung des TV Muttenz athletics zusammen mit den Partnervereinen LC Therwil und LAR Binningen) in der Kategorie der Frauen nun in Basel das Double. Zusammen mit Meret Zimmermann und Xenia Schneider aus Therwil sowie Katja Büchelin aus Binningen deklassierten die Muttenzerinnen Daniela Wydler, Pauline Depaermentier und Schlussläuferin Sheena Frei die Konkurrenz um sieben Sekunden und mehr und waren damit trotz sehr schlechter Wetter- und Strassenbedingungen deutlich schneller als die Siegerinnen des Vorjahrs. Schade nur, dass diese ihr Team kurzfristig vom Start zurückzogen. Der Ausgang eines direkten Vergleichs wäre sicherlich spannend gewesen.

 

Auch für Mathias Bischoff war es ein besonderes Ereignis. Zum ersten Mal überhaupt konnte er sich als Sieger an einer Staffelveranstaltung feiern lassen. Zusammen mit seinen Kollegen der LG athletics.bl gewann er mit deutlichem Vorsprung in der Kategorie Herren/Junioren. Damit aber nicht genug. Bei den Firmen und Ad hoc-Teams gingen gleich drei Teams mit Muttenzer Beteiligung an den Start. Die Fussballschiedsrichter, die beim TV Muttenz athletics ihr Konditionstraining bestreiten, zeigten, was sie in den letzten Monaten gelernt hatten und sicherten sich Silber. Das Muttenzer Fitnessteam, welches in der Vergangenheit bereits das Basler Tower Running gewinnen konnte, wurde mit Jeremy Provoost, Patrick Leuenberger, Suleika Debelle, Basel-Marathonsiegerin Flora Colledge, Florian Tresch und Dennis Rohrer ausgezeichnete Vierte. Ausserdem zeigte ein Team, das sich aus Müttern von Nachwuchsathletinnen und -athleten zusammensetze, dass man auch als reines Frauenteam in dieser Kategorie mithalten kann. Regula Winter, Selina Nardiello, Nicola Fasnacht, Gabi Pietrek, Angela Frank und Barbara Meyer forderten auf jeden Fall die Konkurrenz lange und wurden schlussendlich Zwölfte.

 

U14, U16 und U18 - drei Mal Bronze

Die Teams der weiblichen U18 (mit Sarina Kämpfer, Leandra Gloor, Jasmin Brüderlin), der U16 (mit Paula Kern) sowie der U14 (mit Sina und Laura Weigert) ergatterten jeweils eine Bronzemedaille. Beinahe wäre dies auch den männlichen U18 (mit Tim Ohnmacht und Oliver Ley) gelungen. Im harten Kampf um Silber und Bronze verhedderte sich der Schlussläufer beim letzten Wechsel und musste mit dem vierten Schlussrang vorlieb nehmen. Ebenfalls Vierte wurden die Knaben der U14 mit den Muttenzeren Matteo Sagolj, Anton Frank und Leo Posva. Nur 6/10 Sekunden fehlte ihnen zum Podest. Ähnlich knapp verpassten aber auch die U10 mit Shawney Lang, Olivia Gallacchi, Nathalie Brückner, Lia Rüdisühli, Anina Nardiello und Irina Kaiser eine Medaille. Sie wurden genauso undankbare Vierte wie ihre männlichen Alterskollegen Tim Cedraschi, Remo Fischer, Nicolas Meyer, Sandro Morger, Tim Winter und Gian Emmenegger.

 

Nur einen Rang weiter hinten klassierte sich das weibliche U12-Team mit Giulia Gallacchi, Julia Rudin, Laura Linder, Shirley Lang, Svenja Worni und Livia Bucheli. Einen siebten Platz durfte das zweite Team der U16 feiern. Hier liefen die Muttenzerinnen Melanie Morger, Aline Wicky und Laura Weigert mit. Die männlichen U12 wurden mit Julius Frank, Moritz Pietrek, Maurice B., Maurice Meyer, Severin Durrer und Athavan Perinpanathan achte und bei den U10 belegte das zweite Muttenzer Team mit Loris Nardiello, Riccardo Bader, Noel Straumann, Sofia Posva, Sarina Burri und Jan Mohr den 14. Platz. Hinter den Bronzemedaillengewinnerinnen bei den U14 belegten die zweite Crew mit Yara Spycher und Stephanie Menzi Rang zehn, Asviny Perinpanathan, Xenia Bucheli und Melanie Modespacher Rang sechzehn und Katja Sohrmann, Rowena Graf und Shiley Lang rang siebzehn.

 

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