Alle wollen nach Zug

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Von Marco Stocker

 

Während andere Querveranstaltungen wie beispielsweise das Quer durch Basel mit sinkenden Teilnehmerzahlen zu kämpfen haben und für die Zuschauer kaum attraktive Wettkämpfe bieten, wächst die grösste derartige Veranstaltung im Lande von Jahr zu Jahr. Am vergangenen Samstag starteten nicht weniger wie 352 Teams à fünf Läuferinnen und/ oder Läufern zum traditionellen Quer durch Zug. Ein x-faches vergleichbarer Events und nur zwei Mannschaften weniger als sich im Vorfeld angemeldet hatten. Schon dies allein zeigt die Bedeutung dieses Wettkampfs auf den niemand gerne verzichtet. Doch was macht die Faszination des Quers durch Zug aus? Da ist einerseits das wunderschön gelegene Zentrum des Wettkampfs um den Landsgemeindeplatz direkt am Zugersee mit Blick auf Rigi und Pilatus, dann aber auch die für so einen Anlass perfekte Strecke, unterteilt in Abschnitte von 150 bis 350 Meter, die sich auf wenigen hundert Metern in Form einer Acht quer durch die engen Gassen der kleinen Innerschweizer Altstadt windet. Die Zuschauer sind nahe am Geschehen, die Rennen können von den unzähligen Terrassen der umliegenden Beizen verfolgt werden und dabei kommen die Läuferinnen und Läufer in einem Rennen gleich mehrfach an einem vorbei. Zudem haben es die Organisatoren verstanden während den Ladenöffnungszeiten am Samstagnachmittag einen Zeitplan durchzuziehen bei dem nie länger wie ein oder zwei Minuten nichts auf der Rundstrecke läuft. Kein Vergleich zu sonstigen Wettkämpfen dieser Art.

 

Für die Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainer biett der Boom in Zug nicht nur Vorteile. Die grossen Teilnehmerfelder erfordern grosse Konzentration im Gedränge des Wettkampfs und beim Betreuen der Jugendlichen. Nicht selten bleibt man in der grossen „Druggede“ stecken oder kann gerade so noch ein Kind rechtzeitig bei seiner Startposition platzieren, bevor auch schon der Teamkamerad mit dem Staffelstab angesprintet kommt. Nicht ganz so einfach ist es auch, einem Kind zu erklären, dass sein 32 Rang gar nicht so schlecht ist, da es immerhin in der ersten Ranglistenhälfte klassiert ist oder weshalb es mit seinem Team nun in der Schlussrangliste doch nur auf Rang zwölf zu finden ist, nachdem es doch seine Laufserie mit zwölf Mannschaften souverän gewonnen hat. Letzteres geschah beispielsweise bei den Jüngsten des TV Muttenz athletics in der Kategorie Ein-Käse-Hoch U10. Für dieses Team liefen Lorena Amantea, Valérie Stalder, Romina Roos, Lars Stocker und Giada Buschemi.

 

Die Muttenzer reisten mit nicht weniger als 45 Athleten in neun Teams nach Zug. Der Reisecar war bis auf den letzten Platz belegt und zahlreiche Eltern und Fans machten sich mit dem PW auf, um die Baselbieter in der Innerschweiz zu unterstützen.

 

Erfolgreichstes Team aus Muttenzer Sicht waren die Damen, die an selber Stätte bereits zwei Mal als Siegerinnen gefeiert werden durften. In diesem Jahr verlor Sarina Kämpfer leider nach tollem Start nach wenigen Metern den Staffelstab und musste danach erst das davongeeilte Feld wieder einholen und konnte anschliessend noch einige Läuferinnen überholen. Daniela Wydler, Paula Kern, Manuela Weber und Laura Weigert kämpften sich anschliessend bis auf den sechsten Rang vor. Ebenfalls vom letzten auf den sechsten Rang nach vorne kämpften sich die U18 mit Lucas Mühle, Matteo Sagolj, David Burgener, U14-Athlet Tim Winter und Enrico Nitihardjo.

 

Muttenzer Klassierungen:

Ein Käse Hoch - U10: 12. Lorena Amantea, Valérie Stalder, Romina Roos, Lars Stocker, Giada Buschemi 29. Silas Brin, Nik Jüni, Mia Böckmann, Seraina Trost, Finn Böttcher

 

Zwei Käse Hoch – U12: 32. Eileen Wermelinger, Leo Bareto, Kerane Ufer Teunkwa, Nadine Mory, Sofie Gerber 64. Alina Flück, Robin Crhak, Tim Fleischlin, Marlene Böckmann, Ariano Amantea 68. Alina Flück, Tim Lederer, Narda Meier, Lara Eugster, Jan Stocker

 

WU16: 23. Léonie Barmettler, Sabrina Hossli, Shirley Lang, Shawney Lang, Irina Kaiser

 

WU18: 12. Cheyenne Lang, Yara Spycher, Stephanie Menzi, Livia Bucheli, Svenja Worni

 

MU18: 6. Lucas Mühle, Matteo Sagolj, David Burgener, Enrico Nitihardjo.

 

Damen: 6. Sarina Kämpfer, Daniela Wydler, Paula Kern, Laura Weigert, Manuela Weber

 


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